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Matratzen für Babybetten und Kinderbetten

Die Matratze ist eines der wichtigsten Dinge an, oder besser in einem Kinderbett. Vor allem wenn man viel Zeit darin verbringt so wie es bei kleinen Kindern und Babys der Fall ist. Daher sollte man bei der Anschaffung einer Kindermatratze Wert auf gute Qualität legen.

Dabei gibt es einige zu beachtende Kriterien. Eines der wichtigsten sind wohl die Inhaltsstoffe (Schadstofffrei). Des Weiteren sollte man sich über Größe, Nutzungszeitraum, eventuellen Nässeschutz, Verarbeitung sowie den Anspruch auf Vielseitigkeit (einige Matratzen haben zwei Seiten; Sommer-Winter-Seiten oder Baby-Junior-Seiten) Gedanken machen.

Haltbarkeit und Ergonomie dagegen sind eher unwichtigere Aspekte. Eine Matratze für Kinder ist allein durch die Größe im Gegensatz zu Matratzen für Erwachsene nicht sehr viele Jahre in Gebrauch. Außerdem sind Kinder leichter und ihre Wirbelsäule hat noch nicht die typische S-Form wie bei Erwachsenen was den Ausgleich durch eine Matratze überflüssig macht.

Um aufzuzeigen worauf es ankommt wenn Du eine Kinderbettmatratze kaufen willst, haben wir ihnen eine Übersicht der wichtigsten Auswahlkriterien zusammengestellt.

Baby- und Kleinkindmatratzen

Die Auswahl von Babymatratzen auf dem Markt ist riesig und macht es Eltern nicht gerade einfach eine Entscheidung zu treffen. Worauf sollte also beim Kauf geachtet werden ?

Nutzungszeitraum und Größe

Der erste Aspekt ist sicherlich die Größe. Je nach Größe und Form des Babybetts gibt es verschiedene Modelle. Beistellbettchen die an das Elternbett gestellt oder angehängt werden sind kleiner als normale Gitterbetten und es gibt sie sowohl in der eckigen Form als auch mit abgerundeten Ecken. Die Größen der Beistellbettchen sind sehr unterschiedlich und man sollte daher beim Kauf genau hinschauen welche Größe man für sein Bett benötigt.

Für die handelsüblichen freistehenden Gitterbettchen beträgt die Standardgröße 140cm x 70cm. Auch da gibt es allerdings gelegentlich Abweichungen und man sieht besser nach welche Matratzengröße das Bett der Wahl benötigt. Die Standardkinderbettchen inclusive der passenden Babymatratzen kann man in der Regel bis zu einem Alter von ca. 5 Jahren nutzen.

Luftzirkulation und Härtegrad

Ein immer wieder wichtiges Thema im Zusammenhang mit Babybettmatratzen ist die Debatte um den plötzlichen Kindstod. Dabei ist oft auch die Rede von der Bedeutung der Luftzirkulation einer Matratze. Es wird angenommen dass zu viel an eingeatmetem CO² zum plötzlichen Kindstod führen kann. Das ist vor allem der Fall wenn etwas vor oder auf des Babys Gesicht liegt.

Nun sind für diesen Fall speziell Babybettmatratzen mit Luftkanälen im Kern entwickelt worden die die Luftzirkulation in der Matratze begünstigen sollen. Es gibt allerdings keine Studie die diesen Effekt belegt. Sie können sogar das Gegenteil bewirken so dass das Kind die verbrauchte Luft erneut einatmet. Vorteil der Luftzirkulation hingegen ist das sie verhindert dass sich Feuchtigkeit in der Matratze ansammelt die dann zu Schimmelbildung führen kann. Das Phänomen des plötzlichen Kindstods ist ein Zusammenspielen vieler Faktoren und fest steht dabei dass die Matratze dabei nicht der wichtigste Aspekt ist. Wenn man im Zusammenhang mit diesem Punkt beim Kauf der Matratze nun auf etwas achten möchte dann ist es sicher ratsam den Fokus eher auf den Härtegrad zu legen und eine eher härtere Matratze zu bevorzugen da dann das Kind nicht mit dem Gesicht in die Matratze einsinkt.

Material und Struktur

Auch hier ist die Palette vielseitig. Es gibt gute Babymatratzen aus Schaumstoff sowie auch aus Naturfasern und Kaltschaum. Matratzen aus Schaumsoff bestehen aus aufgeschäumten Polyurethan (PU), welches zu leichten, oft günstigen Matratzen ohne Rillen, Wellen oder Noppen verarbeitet wird. Die Trittkante wird dabei aus härterem Schaumstoff angeklebt.

Matratzen aus Kaltschaum geben unter Druck gleichmäßiger nach als solche aus einfachem Schaumstoff. Der Kern kann mehrlagig aufgebaut und mit anderen Materialien kombiniert sein. Lüftungskammern und Belüftungskanäle sollen für angenehmeres Schlafklima sorgen.

Matratzen aus Latex-Kokos sind meist eher dünn und schwer. Latex gibt unter Druck sehr gleichmäßig nach. Für Belüftung sorgen hierbei senkrechte Kanäle. Die Kokosfasern sind gut luftdurchlässig und hart bis sehr hart.

Vor allem sollte hier bei der Auswahl der Fokus auf die Schadstofffreiheit gelegt werden. Aber auch wenn die Matratze geprüft schadstofffrei ist kann es beim Auspacken einen strengen Geruch geben. Daher sollte man die sie rechtzeitig kaufen um sie einige Zeit auslüften lassen zu können. Siegel wie „Der Blaue Engel“ und „Öko-Tex Standard 100“ zeigen dass die Matratze von unabhängigen Prüfinstituten auf Schadstofffreiheit hin kontrolliert wurde.

Sinnvoll kann es  beim Kauf einer Babymatratze auch sein, darauf zu achten dass der Bezug abnehmbar und waschbar ist. Sollte es zu einem Malheur kommen, ist das unglaublich vorteilhaft, da Matratzenkerne sich nur sehr schwer reinigen lassen, und auch nicht gut austrocknen. Auch ein Nässeschutz ist für diesen Fall sehr sinnvoll, vor allem bei Matratzen für Kleinkinder da es da beim Trocken werden eines Babys durchaus gelegentlich zu Unfällen kommt. Oft ist es hilfreich darauf zu achten, welche Babymatratzen von Eltern empfohlen werden.

Bei Matratzen für Kleinkinder ist es weiterhin sinnvoll auf verstärkte Trittkanten zu achten. Diese verhindern dass das Kind mit den Füßen beim Stehen, Laufen oder Hopsen zwischen Matratze und Bettrahmen rutscht und sich dabei eventuell verletzt. Dagegen sind zwei unterschiedliche Matratzenseiten (Baby- und Kleinkindseite) eher überflüssig da Messungen zeigen dass sie auf beiden Seiten gleich tief einsinken. Bei größeren Kindern verteilt sich das Gewicht einfach auf eine größere Fläche.

Um einem Wärmestau vorzubeugen kann man beim Kauf auf eine Poren- oder Wabenstruktur achten.

 

Kinderbettmatratzen und Jugendbettmatratzen

Nutzungszeitraum und Größe

Zeit für einen Wechsel zu einer größeren Kindermatratze bzw. einer Jugendmatratze ist es wenn das Kind an Kopf- und Fußende nicht mehr genügend Platz hat (weniger als 10cm an beiden Enden). Erst im Alter von ca.11 Jahren bekommt die Wirbelsäule ihre typische S-form und ein Wechsel zu einer Matratze für Erwachse macht erst ab da Sinn. Eine Nutzung von Jugendmatratzen kann aber auch bis ins Erwachsenenalter hinein erfolgen. Schauen sie beim Kauf also genau hin für welches Alter die Matratzen geeignet sind.

Die Größe der Matratze beträgt in der Regel 200×90 cm oder 200×100 cm.

Luftzirkulation und Härtegrad

Die Wirbelsäule ist bis ins Jugendalter hin verformbar. Daher gilt hier weiterhin je junger das Kind umso fester sollte die Matratze sein. Auch hier sollte wie bei den Matratzen für Babys und Kleinkinder auf eine gute Luftzirkulation geachtet werden.

Material und Struktur

Wie die Baby-und Kleinkindmatratzen bestehen auch diese Matratzen aus Schaumstoff, Kaltschaum oder Latex-Kokos.Je nach Alter des Kindes beim Wechsel auf eine größere Matratze ist hier ein Nässeschutz sinnvoll oder nicht. Der Bezug sollte aber auch hier abziehbar und waschbar sein.

Auch sonst gilt hier das gleiche wie für Babymatratzen:

Achten sie auf Schadstofffreiheit, ausreichende Belüftung und einen eventuellen Trittkantenschutz je nach verwendeten Materialien (Kokos-Latex-Matratzen benötigen in der Regel keinen extra Trittkantenschutz)

Für alle Matratzen gilt:

Hausstaubmilben setzen sich in allen Matratzen mehr oder weniger fest. Das heißt auch wenn einige Hersteller damit werben allergikerfreundliche Matratzen anzubieten gibt es nur einen Schutz für Allergiker und der ist, sich einen milbendichten Bezug für die Matratze zu kaufen.

Die Kinderbettmatratzen mit den besten Bewertungen im Test: